Königsvogel
Vogelstange am Wildgehege
1882
Statt eines gewöhnlichen Vogels auf die Stange soll nunmehr ein Adler aufgesteckt werden. Für das Her-unterschießen der Adlerkrone sollen aus der Schützenkasse 3 Mark, für den Reichsapfel 2 Mark und für das Zepter 1 Mark an Prämie gezahlt werden. Für den Abschuss des Adlers wurde in diesen Jahren 10 Mark Prämie gezahlt.
(1 Mark (1882) ≈ 8–10 € (2025))
1950
Die Möglichkeit, Schützenkönig zu werden, soll nicht davon abhängig sein, ob jemand einen großen Geldbeutel hat. Die Versammlung beschließt daher einstimmig: Jedes Mitglied zahlt jährlich zu seinem Beitrag 1,- DM, die der jeweilige Schützenkönig als Schussprämie, aber nur zur Verrechnung seiner Unkosten bei der Schänke, erhält. Diese Regelung gilt zum ersten Mal für den neuen König im Jahre 1951. Damit fällt das bisherige Schussgeld von 25,- DM fort. Schützenkönig kann nur werden, wer mindestens 21 Jahre alt ist.
1952
Bei dem diesjährigen Schützenfest darf zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg der Vogel wieder mit Gewehr und scharfer Munition abgeschossen werden.
1962
wird die Anlage eines vorschriftsmäßigen Kugelfanges auf der Vogelstange beschlossen und ausgeführt.
1981
Das Gelände an der Vogelstange, 4.200 qm, wird für 30 Jahre von der Stadt Schmallenberg angepachtet.
1995
Neubau der Vogelschießanlage an der Vogelstange – Kosten: 17.500 DM
Abschluss der Baumaßnahmen zum Umbau der Schützenhalle von 1993.
2004
An der Vogelstange wir eine Schutz-hütte in Eigenleistung errichtet.
2022
An der Vogelstange wurden Schieß-stand, Gittermast und Kugelfang erneuert. Neue gesetzlichen Vorgaben haben die Baumaßnahmen erforderlich gemacht. Die Arbeiten wurden in Eigenregie durchgeführt. (Materialkosten 15.200 €)
Vogelhochstand neben der Halle
Hier handelt es sich nicht um eine Stange sondern um ein Häuschen in das geschossen wird.
1980
Es wurde beschlossen, eine sogenannte zweite Vogelstange als Alternative für schlechtes Wetter in der Nähe der Schützenhalle aufzustellen.